Wer sich auf einen neuen Job bewerben will, stößt bei Stellenangeboten schnell auf die Online-Bewerbung. Dieser Prozess ist sowohl für den Job-Interessenten als auch für die Unternehmen oft von Vorteil. Wer sich online bewirbt, spart Kosten und oft Zeit: Der vielfältige Druck, die Anschaffung von Bewerbungsmappen, Papierkosten, der Gang zur Post, sowie Portokosten entfallen.
Bild: BBurky
Für Personaler vermindert sich ebenso wie für den Bewerber die Bearbeitungszeit und -kosten. Besonders größere Unternehmen erwarten mittlerweile eine Bewerbung über ein ausgefülltes Formular auf der firmeneigenen Website oder per E-Mail.
Eine Umfrage des Technik-Branchenverbandes Bitkom zeigt nun, dass die Online-Bewerbung den traditionellen Bewerbungsweg bald ablöst. Noch erwarten zwar 43 Prozent der 1.500 befragten Personalchefs eine schriftliche Bewerbung per Post. Doch die Onlinevariante ist auf dem Vormarsch. Derweil fordern insgesamt 39 Prozent eine Bewerbung über das Internet, davon setzen 27 Prozent auf eine E-Mail Bewerbung, während 11 Prozent das Ausfüllen eines Online-Formulars voraussetzen. Im vorherigen Jahr setzten noch lediglich 27 Prozent der befragten Konzerne auf eine Bewerbung über das Internet.
Welche Bewerbungsform für welchen Job die Richtige ist, zeigt ein Blick auf die unterschiedlichen Branchen. Laut Studie sind elektronische Bewerbungen vor allem im industriellen Gewerbe populär. Hier wird der papierlose Weg von 47 Prozent der befragten Unternehmen vorausgesetzt. Nicht überraschend: Auch in der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche ist die elektronische Bewerbung beliebt (46 Prozent). Im Handel (35 Prozent) sowie in der Baubranche (30 Prozent) wird aber hauptsächlich noch auf die traditionelle Bewerbung per Post gesetzt. Und auch auf die Größe des Unternehmens kommt es an. Über 60 Prozent der Betriebe mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro fordern die Online-Bewerbung. Von den befragten kleineren Firmen setzen hingegen nur 37 Prozent auf die digitale Variante.
